Montag, 7. November 2011

Bitte höre, was ich nicht sage!

Lass Dich nicht von mir narren. Lass dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache, denn ich trage Masken. Masken, die ich fürchte abzulegen. Und keine davon bin ich. So tun als ob, ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde. Aber lass dich dadurch nicht täuschen. Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter in mir und als brauchte ich niemanden. Aber glaube mir nicht! Mein Äußeres mag sicher erscheinen, doch es ist meine Maske. Darunter bin ich wirklich: verwirrt, in Furcht und allein. Doch ich verberge das. Ich möchte nicht, dass es jemand merkt. Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen und wunden Punkte bekomme ich Panik und fürchte mich davor, mich anderen auszusetzen. So erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich verbergen kann: eine lässige Fassade, die mir hilft etwas vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde. Dabei wäre dieser Blick meine Rettung. Und ich weiß es. Wenn es jemand wäre, der mich annimmt und mich liebt.. Es ist das einzige, was mir Sicherheit geben würde, die ich mir selbst nicht geben kann: dass ich wirklich etwas wert bin. Aber das sage ich dir nicht. Ich wage es nicht. Ich habe Angst davor. Angst, dass dein Blick nicht von Annahme und Liebe begleitet wird. Ich fürchte, du wirst gering von mir denken und über mich lachen. Und dein Lachen würde mich umbringen. Ich habe Angst, dass ich tief drinnen in mir nichts bin, nichts wert. Und dass du das siehst, und mich abweisen wirst. So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel: eine sichere Fassade außen und drinnen ein zitterndes Kind. Ich rede daher um gängigen Ton oberflächlichen Geschwätzes. Ich erzähle dir alles, was wirklich nichts ist, und nicht von alledem, was wirklich ist: was in mir schreit. Deshalb lass dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.

Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu verstehen, was ich nicht sage, was ich gerne sagen möchte, aber nicht sagen kann.


Ich verabscheue dieses Versteckspiel, das ich da aufführe. Es ist ein oberflächliches, unechtes Spiel. Ich möchte echt und spontan sein können, einfach ich selbst. Aber du musst mir helfen. Du musst deine Hand ausstrecken, selbst wenn es gerade das letzte zu sei scheint, was ich mir wünsche. Nur du kannst mich zum Leben rufen. Übersieh mich nicht! Bitte übergeh mich nicht: Es wird nicht leicht für dich sein. Die langdauernde Überzeugung, wertlos zu sein, schafft dicke Mauern. Je näher du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück. Ich wehre mich gegen das, wonach ich schreie. Doch man hat mir gesagt, dass Liebe stärker ist als jeder Schutzwall und darauf hoffe ich.











Samstag, 22. Oktober 2011

Sie schaut nach oben, sieht das wolkendichte Himmelgrau
In ihrem Kopf sieht es nurnoch nach Donnerblitz Gewitter aus
Alles schien vorbeizusein, Hoffnungslichter gingen aus
Sie würde gerne Liebe fühlen, doch sind ihre Sinne taub
Alle Ziele versäumt und somit auch den Kindestraum
Aussen schweigt sie, innen schreit sie trotzdem ihre Stimme raus
Sie liebt ihn über alles, doch es ist für immer aus
Und so bleibt eine Zukunft mit ihm offensichtlich nur ein Traum
Was is' jetzt ? Es herrscht tote Traurigkeit
Während eine Träne im verweinten, roten Auge gleißt
Sie liegt im Bett, hält ihr Telefon ans Herz
In der Hoffnung, er ruft an.. Auch wenn er lediglich nur scherzt
Und es lediglich nur schmerzt und es eh nich passiert
Naivität ist ihre Schwäche, die ihr Leben regiert
Ohne Liebe, ist da eine große Herzenslücke
Sie trägt sein Armband, was sie einst einmal vom Schmerz beschützte
Und jetzt liegt sie da im Regen am Boden
Es ist kein Platz in seinem Herz, da steht betreten verboten
Sie weiß nicht weiter, ohne lebensmethoden
Wär es nicht hirngespinnst, gehör sie zu den lebenden Toten
Sie will nicht mehr ohne ihn, nimmt 'ne Pistole und flieht
Hält sich die Knarre an die Schlefe, als sie wimmernd zu Boden fiel
Tränen vergießend, shit, das Leid ist zu groß für sie
Wär es nich besser, wenn sie eigenes Blut vergießt?
Sie dachte sie könnte die Kurve jetzt noch packen
Doch jetzt sucht sie Theoerien keine Spuren zu hinterlassen
Keine Spuren zu hinterlassen beim geplanten Suizid
Denn sie will so nicht mehr leben, kann nicht atmen ohne ihn
Kann die Zukunft nicht mehr planen ohne ihn
Zum Tode geneigtes Adrenalin, was sie plagt, ohne hin..
Sie ist schwach ohne ihn, kann so nicht mehr Leben
Sie will mit keinem Freunde, oder Verwandten drüber reden
Wer will denn schon so angstgefüllt noch leben
Mit 'ner tiefverletzten, schmerz - und auch hassgefüllte Seele
Sie wollte nie was Böses, nur das beide glücklich sind
Und jetzt ist es so weit gekommen, dass sie von einer Brücke springt.



Schönes Lied..



Freitag, 21. Oktober 2011

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Bin ich wirklich so wertlos, wie ich es zu spüren bekomme?
Was mache ich falsch, Zuneigung, Liebe, Einfühlsamkeit, Interesse.
Was muss ich tun? Muss ich kämpfen, oder bin ich gar nicht der Stein, der alles zerbricht?
Kann ich einfach aufgeben, loslassen damit es zurück kommt?
Wenn es nicht zurück kommt, komme ich dann auch jemals zurück.?
Ich glaube nicht. Ich weiß es. Was kann man denken, fühlen. Was muss man fühlen.?
Fröhlichkeit, Gleichgesinntheit, Liebe, Sehnsucht , Glück ?
Spielt man sich alles nur vor, damit man glücklich ist, doch man ist es nicht?
Wenn du selbstverständlich wirst, schätze und liebe ich dich nicht mehr?
Interessiere ich mich niht mehr für dich? Ich sorge mich nicht mehr um dich, du bist mir egal.
Gefühlt wie Dreck, benutzt wie Dreck, behandelt wie Dreck. Verdient? Verdient.
Vielleicht bin ich doch der Stein, der alles zerbricht.
Ich will doch nur Liebe, Zuneigung, Interesse.
Wie ein kleines Kind, schaue ich dich an, mit den bittenden Augen darum,
doch bekommen tue ich es nicht. Ich würde alles geben, sag mir was. 
Mein Herz, meine Seele. Alles. Bitte sag mir nicht, das es zu spät ist.
"Ich will nicht das du gehst."
"Ich weiß."


Mittwoch, 19. Oktober 2011